Bis dato verwenden viele Kreditinstitute einfache Ansätze zur internen Prognose des LGD, so dass hier ein hohes Optimierungspotenzial besteht. Eine Verfeinerung der Prognosemethoden ermöglicht nicht nur ein verbessertes Risikomanagement, sondern oft auch eine zusätzliche Eigenkapitalersparnis. Im Folgenden werden sowohl klassische als auch innovative Modellansätze vorgestellt und deren Prognosegüte anhand unterschiedlicher Portfolien bewertet.

Methoden zur Prognose des LGD
Optimierte Risikosteuerung durch adäquate Modellierung der Verlustquote
Zur Berechnung der Eigenkapitalanforderung nach Basel II ist neben der Ausfallwahrscheinlichkeit (Probability of Default, PD) die Verlustquote (Loss Given Default, LGD) von zentraler Bedeutung.
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